Bebauungsplan Nr. 19 - Stadtstrand Großräschen

Status: Bekanntmachung der erneuten öffentlichen Auslegung des Entwurfs

Der Zweckverband Lausitzer Seenland Brandenburg gibt die erneute öffentliche Auslegung des Entwurfes des Bebauungsplans Nr. 19 „Stadtstrand Großräschen“ in der Stadt Großräschen sowie der zugehörigen Begründung in der Fassung von Januar 2020 bekannt.

Die Beteiligung der Behörden und sonstigen Träger öffentlicher Belange, deren Aufgabenbereiche durch die Planung berührt werden, läuft hierzu parallel.

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes wird im Norden durch die Bahntrasse, im Osten durch das benachbarte Flurstück 276/2 der Flur 6 der Gemarkung Großräschen, im Süden durch den zukünftigen Großräschener See und im Westen durch den ehemaligen Kohlebahndamm begrenzt. Die Größe des Plangebietes beträgt ca. 21,6 ha.

Der Bebauungsplan Nr. 19 „Stadtstrand Großräschen“ soll bauplanungsrechtlich die Voraussetzung für die Errichtung eines öffentlichen Badestrandes mit Parkplatz und Funktionsgebäude am nordöstlichen Ufer des Großräschener Sees schaffen. Der Bebauungsplan wird als qualifizierter Bebauungsplan aufgestellt.

Der Planentwurf mit Begründung zum Bebauungsplan Nr. 19 „Stadtstrand Großräschen“ und die unten aufgeführten bereits vorliegenden nach Einschätzung des Zweckverbandes wesentlichen Arten umweltbezogener Informationen werden in der Zeit vom 02. März 2020 bis einschließlich 02. April 2020im Verwaltungsgebäude (Erdgeschoss) des Zweckverbandes Lausitzer Seenland Brandenburg, Großkoschen, Straße zur Südsee 1, 01968 Senftenberg zu den allgemeinen Dienstzeiten Montag bis Freitag von 09:00 bis 11:30 Uhr und 12:00 bis 16:00 Uhr für Jedermann zur Einsicht und zur allgemeinen Information öffentlich ausgelegt. 

Die Verarbeitung personenbezogener Daten erfolgt auf Grundlage des § 3 BauGB in Verbindung mit Art. 6 Abs. 1 Buchst. e DSGVO und dem Brandenburgischen Datenschutzgesetz. Sofern Sie Ihre Stellungnahme ohne Absenderangaben abgeben, erhalten Sie keine Mitteilung über das Ergebnis der Prüfung. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Formblatt: Informationspflichten bei der Erhebung von Daten im Rahmen der Öffentlichkeitsbeteiligung nach BauGB (Art. 13 DSGVO), welches mit ausliegt.

Bestandteil der Begründung ist der Umweltbericht gemäß § 2a BauGB.

Die auszulegenden Unterlagen umfassen:

-       Entwurf des Bebauungsplanes Nr. 19 "Stadtstrand Großräschen" (Stand Januar 2020)
-       Entwurf der Begründung des Bebauungsplanes Nr. 19 "Stadtstrand Großräschen"  (Stand Januar 2020)
-       Die nachfolgend aufgeführten umweltbezogenen Informationen liegen zum
Zwecke der Unterrichtung und Erörterung ebenfalls aus:
-        Umweltbericht (Bestandteil der Begründung)

Im Umweltbericht erfolgt die Bewertung der Bestandsaufnahme sowie die Prognose bzw. Bewertung der Entwicklung des Umweltzustandes bei Durchführung der Planung. Im Umweltbericht werden mögliche Vermeidungs-, Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen dargestellt. Schwerpunkt sind die Schutzgüter Boden/Fläche, Wasser, Tiere/Pflanzen/Biotope/ Biologische Vielfalt, Klima/Luft, Kultur- und Sachgüter sowie Mensch.

-          Stellungnahmen

Landkreis OSL (Stellungnahme vom 12.02.2019) mit Hinweisen zu Arten- und Biotopschutz, zur Abarbeitung der Eingriffsregelung und zum Umweltbericht, Bodendenkmalen, zum Gehölzschutz, zur Gewässerunterhaltung, zur Abwasserbeseitigung, zur Niederschlagsentwässerung, zur Altlastensituation und zum Bodenschutz.

Landesamt für Umwelt (Stellungnahme vom 05.02.2019) mit Hinweisen zum Immissionsschutz.

-          Gutachten, Fachbeiträge sonstige umweltrelevante Informationen

Artenschutzfachbeitrag (ASB), Dezember 2019, G.U.B. Ingenieur AG (Niederlassung Dresden)

Mit Aussagen zum relevanten Artenspektrum, zum Bestand an Pflanzen, Vögeln, Reptilien und Insekten.

Mit Aussagen zur Minderung, Vermeidung und zum Ausgleich von Beeinträchtigungen sowie zur Prognose und Bewertung von Schädigungen und Störungen für Vogelarten, Reptilen und Insekten.

Kartierbericht, Juli 2019, G.U.B. Ingenieur AG (Niederlassung Dresden)

Mit Hinweisen zur Erfassungsmethodik und den Ergebnissen hinsichtlich des Lebensraumes, der Vogelarten, der Reptilien, der Fledermäuse, der Insekten.

Fachbeitrag Natur- und Landschaftspflege, Dezember 2019, G.U.B. Ingenieur AG (Niederlassung Dresden)

Mit Aussagen zum Vorhaben, zu den betroffenen Schutzobjekten, zum Bestand hinsichtlich der Naturgüter Boden, Wasser, Klima / Luft, Flora / Fauna (speziell geschützte Vögel, Reptilien, Amphibien, Insekten, Säugetiere und sonstige FFH-Arten) und Biotoptypen, zur potenziellen natürlichen Vegetation, zum Landschaftsbild und der Erholung.
Mit Aussagen zu den Auswirkungen auf die o. a. Schutzgüter und mit Vorschlägen für Minderungs-, Schutz und Ausgleichsmaßnahmen.

Während der Auslegungsfrist können am Auslegungsort von Jedermann Anregungen schriftlich oder zur Niederschrift vorgetragen werden. Schriftlich vorgebrachte Anregungen sollten die volle Anschrift des Verfassers und ggf. auch die Bezeichnung des betreffenden Grundstücks/Gebäudes enthalten. Nicht fristgemäß abgegebene Stellungnahmen können gemäß §§ 3 Abs. 2 BauGB und 4a Abs. 6 BauGB bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben.